(no subject)
May. 23rd, 2018 01:05 amчитайте, кто может
про вред посещения яслей
...Квазиэкспериментальное исследование, проведенное в Квебеке, Канада убедительно показало, что введение возможности пользоваться яслями для широких слоев населения непосредственно и каузально связано с возникновением кратко- и долгосрочных нарушений поведения, ухудшением оценки своего здоровья и качества жизни, и даже с увеличением кол-ва случаев асоциально-криминального поведения во взрослом возрасте. При этом ожидавшихся улучшений школьных оценок НЕ произошло.
и т.п.
извиняюсь за корявый перевод
"Böhm, Rainer: Frühkindliche Betreuung"
Bindung und Stressregulation aus entwicklungsmedizinischer Sicht
Die Bindungstheorie stellt heute die bestabgesicherte wissenschaftliche Grundlage zur sozioemotionalen und Persönlichkeitsentwicklung dar. Aktuelle neurowissenschaftliche Forschung bestätigt regelmäßig die Gültigkeit dieses Erklärungsansatzes. Eine zentrale Rolle im Bindungsgeschehen nimmt die Stressregulation ein. Bindungsmangel kann zu übermäßiger, sowohl akuter als auch chronischer Stressbelastung führen. Insbesondere führt eine ungenügende Sekretion des Bindungshormons Oxytocin zu einer Fehlregulation der HPA-Achse mit erhöhten Werten des Stresshormons Cortisol. Dieser Mechanismus ist in der Kinderschutzforschung zu Misshandlung und Vernachlässigung mittlerweile gut bekannt.
Weniger bekannt ist indes, dass auch frühe außerfamiliäre Gruppenbetreuung, speziell in den ersten drei Lebensjahren und auch bei hoher Betreuungsqualität, zu einer gravierenden Übersekretion von Cortisol mit signifikanten psychischen und psychosomatischen Störungen führen kann. Dies konnte mittlerweile in zahlreichen Studien weltweit nachgewiesen werden. Insbesondere die quasi-experimentelle Studie im kanadischen Bundesstaat Quebec zeigt eindrucksvoll, dass die Einführung eines allgemeinen U3-Betreuungsangebots direkt kausal mit kurz- und langfristigen Verhaltensstörungen, Einschränkungen der selbstbeurteilten Gesundheit und Lebenszufriedenheit, ja sogar mit einem Anstieg dissozial-kriminellen Verhaltens im Erwachsenenalter verbunden ist, ohne dass sich die erhofften Verbesserungen schulischer Leistungen eingestellt hätten.
Erheblich unterschätzt wird derzeit auch das Leidenspotenzial, dass für Kleinkinder mit der regelmäßigen und langdauernden Trennung von ihren primären Bindungspersonen einhergehen kann. Wichtig ist daher, neben der konsequenten Einhaltung hoher Qualitätsstandards, eine alters- und mengenbezogenen Begrenzung von U3-Gruppenbetreuung, wie sie bereits in der amerikanischen NICHD-Studie gefordert und in den "Bielefelder Empfehlungen" für Deutschland konkretisiert wurde. Frühe elterliche Betreuung muss wesentlich besser unterstützt und gefördert werden als dies derzeit in Deutschland der Fall ist.
Rainer Böhm, Dr. med., Leitender Arzt Sozialpädiatrisches Zentrum, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld
Vortrag im Rahmen des 2. Stiftungstages "Beziehungskultur in Familien", 25. November 2017 in Halle (Saale)
про вред посещения яслей
...Квазиэкспериментальное исследование, проведенное в Квебеке, Канада убедительно показало, что введение возможности пользоваться яслями для широких слоев населения непосредственно и каузально связано с возникновением кратко- и долгосрочных нарушений поведения, ухудшением оценки своего здоровья и качества жизни, и даже с увеличением кол-ва случаев асоциально-криминального поведения во взрослом возрасте. При этом ожидавшихся улучшений школьных оценок НЕ произошло.
и т.п.
извиняюсь за корявый перевод
"Böhm, Rainer: Frühkindliche Betreuung"
Bindung und Stressregulation aus entwicklungsmedizinischer Sicht
Die Bindungstheorie stellt heute die bestabgesicherte wissenschaftliche Grundlage zur sozioemotionalen und Persönlichkeitsentwicklung dar. Aktuelle neurowissenschaftliche Forschung bestätigt regelmäßig die Gültigkeit dieses Erklärungsansatzes. Eine zentrale Rolle im Bindungsgeschehen nimmt die Stressregulation ein. Bindungsmangel kann zu übermäßiger, sowohl akuter als auch chronischer Stressbelastung führen. Insbesondere führt eine ungenügende Sekretion des Bindungshormons Oxytocin zu einer Fehlregulation der HPA-Achse mit erhöhten Werten des Stresshormons Cortisol. Dieser Mechanismus ist in der Kinderschutzforschung zu Misshandlung und Vernachlässigung mittlerweile gut bekannt.
Weniger bekannt ist indes, dass auch frühe außerfamiliäre Gruppenbetreuung, speziell in den ersten drei Lebensjahren und auch bei hoher Betreuungsqualität, zu einer gravierenden Übersekretion von Cortisol mit signifikanten psychischen und psychosomatischen Störungen führen kann. Dies konnte mittlerweile in zahlreichen Studien weltweit nachgewiesen werden. Insbesondere die quasi-experimentelle Studie im kanadischen Bundesstaat Quebec zeigt eindrucksvoll, dass die Einführung eines allgemeinen U3-Betreuungsangebots direkt kausal mit kurz- und langfristigen Verhaltensstörungen, Einschränkungen der selbstbeurteilten Gesundheit und Lebenszufriedenheit, ja sogar mit einem Anstieg dissozial-kriminellen Verhaltens im Erwachsenenalter verbunden ist, ohne dass sich die erhofften Verbesserungen schulischer Leistungen eingestellt hätten.
Erheblich unterschätzt wird derzeit auch das Leidenspotenzial, dass für Kleinkinder mit der regelmäßigen und langdauernden Trennung von ihren primären Bindungspersonen einhergehen kann. Wichtig ist daher, neben der konsequenten Einhaltung hoher Qualitätsstandards, eine alters- und mengenbezogenen Begrenzung von U3-Gruppenbetreuung, wie sie bereits in der amerikanischen NICHD-Studie gefordert und in den "Bielefelder Empfehlungen" für Deutschland konkretisiert wurde. Frühe elterliche Betreuung muss wesentlich besser unterstützt und gefördert werden als dies derzeit in Deutschland der Fall ist.
Rainer Böhm, Dr. med., Leitender Arzt Sozialpädiatrisches Zentrum, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld
Vortrag im Rahmen des 2. Stiftungstages "Beziehungskultur in Familien", 25. November 2017 in Halle (Saale)
no subject
Date: 2018-05-23 01:45 am (UTC)no subject
Date: 2018-05-23 03:51 am (UTC)просто подавляющее большинство ходит в ясли/садик, соответственно ЧИСТО МАТЕМАТИЧЕСКИ (статистически) среди выпускников ясель больше и гениев и уродов
no subject
Date: 2018-05-23 07:12 am (UTC)Ясли это до 3 лет. Не уверена в подавляющем, есть няни и мест в яслях мало обычно.
no subject
Date: 2018-05-23 03:34 pm (UTC)no subject
Date: 2018-05-23 08:36 pm (UTC)во Франции 2.5 с первым ребенком, правда, 100% з/п
Есть няни, это не то же самое, что ясли, хотя есть тоже расставание с матерью.
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Date: 2018-05-23 07:11 am (UTC)Ясли == мать вынуждена работать, нет денег на постоянную няню итп.
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Date: 2018-05-23 07:21 am (UTC)я лично примерно двух взрослых знаю, кто не ходил никогда в садик и сейчас вот на днях узнала что знакомая девочка (и ее две младшие сестренки) в ясли-садик не ходят, тк мама считает, что это вредно.
но это ОЧЕНЬ богатая семья. больше детей не ходящих в ясли не знаю.
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Date: 2018-05-23 09:24 am (UTC)даже очень богатые люди отдают детей в ясли
При том, что по слухам в Германии женщины работают меньше, чем во Франции, меня удивляет.
У нас во Франции в коллективные ясли записываться надо в начале беременности, наша очередь подошла, когда младшей было 2 года. Решили не менять (она была у няни).
Другое дело - садик ака "эколь матернель". Туда у нас действительно ходят поголовно, даже если мать не работает. Это с 3 лет на 31 декабря, т.е. часть детей ходит еще до 3 лет. Вредно - наверное. Но у детей иммигрантов другого варианта нет, как мне кажется. Язык итп.
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Date: 2018-05-26 03:48 pm (UTC)no subject
Date: 2018-05-27 08:41 am (UTC)Но исследование это статистика, оно дает правильные результаты для большой группы, но ничего определенного не может сказать про единичный случай. Поэтому каждый решает для себя сам, учитывая выгоды и риски для ребенка и для себя самого. Но чтобы оценить риски, полезно знать, какие факторы играют роль, что например от яслей есть и вред, а не только польза.